| Karōshi – Tatort Arbeitsplatz. |
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Hierzulande kennt man die Sache wohl eher als Burn Out oder als auffällige Symptome einer Überarbeitung in Folge eines Workerholic-Daseins. In Japan werden Business-Menschen geradezu „herangezüchtet“, die aber dennoch nicht gegen Überlastung gefeit sind und im schlimmsten Falle unter der Dauerbelastung leblos zusammenbrechen. Doch was treibt einen so weit, dass man nach Arbeit süchtig wird und alles andere um sich herum vergisst? Wie schön kann Karriere denn sein? Das Problem ist augenscheinlich, dass man gar nicht merkt wie sich dieses Bedürfnis nach Stress anschleicht und allmählich Bestandteil jedes Lebensbereichs wird. Ein paar Überstunden hier und da gehören doch quasi zum guten Ton und wer einen bleibenden Eindruck im positivsten Sinne hinterlassen möchte, der wird sich ordentlich in ein Projekt und dessen Arbeit hinein knien, damit man sich an ihn erinnert und ihn auch beim nächsten mal hinzu bittet. Gerade Frischlinge stehen vor einer harten Bewährungsprobe in der Arbeitswelt, die sie nicht verspielen wollen, wenn sie es endlich geschafft haben die Stellenangebote hinter sich zu lassen und auf dem besten Weg sind, selbst Karriere zu machen. Da wird man nicht murren, wenn der Chef um Einsatz bittet und auch die nächsten beiden Wochenenden keine freie Minute beinhalten werden, sondern ordentlich ranklotzen. Schließlich geht es hier um den Traumjob.
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